Stadtteiltreff NOW

Eine ökumenische Trägergemeinschaft von neun kirchlichen Partnern hat im Oktober 2004 den Stadtteiltreff „NOW“ in SZ-Bad eröffnet. „NOW“ heißt zum einem “Netz-Ost-Westsiedlung“ und deutet andererseits in seiner englischen Lesart an, dass „jetzt „ im Stadtteil etwas geschehen soll und muss. Die Ost- und Westsiedlung, in der sich der Stadtteiltreff befindet, ist in besonderer Weise ein „sozialer Brennpunkt“, was unten noch näher beschrieben wird.

Krüger Immobilien aus Salzgitter stellte anfangs vier miteinander verbundene Wohnungen in der Rheinstraße 30 zur Verfügung. Inzwischen ist man in ein modernes Ladenlokal am Martin-Luther-Platz umgezogen. Durch das Zusammenwirken einer Vielzahl an Beteiligten ist es in kurzer Zeit möglichgewesen, Umbau, Renovierung und Ausstattung zu bewerkstelligen und die Idee des NOW weiter voranzubringen. Inzwischen sind über 1000 Besuche in der Statistik für die verschiedenen Angebote des NOW monatlich zu verzeichnen. Im Stadtteiltreff stehen kompetente Ansprechpartner beratend für viele Lebensfragen zur Verfügung. Außerdem gibt es offene Angebote wie einen "geselligen Nachmittag oder ein "Babycafé" die aus dem geäußerten Interesse der Stadtteilbewohner entstanden sind, Hausaufgabenhilfen, Sprachkurse, Nachhilfe ergänzen das Angebot, im "Kleiderschrank" gibt es günstig Gebrauchtes.

Ziele

„Mehr Lebensfreude für die Menschen in der Ost- und Westsiedlung“. Um diesen Leitsatz Wirklichkeit werden zu lassen haben sich die Projektträger zum Ziel gesetzt, die persönlichen Ressourcen der Bewohner zu aktivieren, den Stadtteil wieder mit Leben zu erfüllen, durch die Förderung von freiwilligem Engagement aus dem Stadtteiltreff heraus für den Stadtteil. 

NOW will Plattform sein für die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Menschen: Zum einen gilt es, die Bewohner miteinander ins Gespräch zu bringen. Dazu werden Räume und sich engagierende Menschen benötigt. Es entstehen Treffpunkte für Senioren, die einfach ihre Zeit mit anderen verbringen wollen, für Selbsthilfegruppen, die sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen für ausländische Mitbürger, die einen Sprachkurs belegen  oder bei einem Statteilfest Kulinarisches aus ihrer Heimat anbieten. Neben dieser Aktivierung der Selbsthilfekräfte benötigen die Menschen im Stadtteil zur Bewältigung der zahlreich vorhandenen Problemlagen professionelle Hilfe. Die Netzwerkpartner bieten diese im NOW an. So entsteht eine Anlaufstelle mit einer breiten Angebotspalette von der Schuldner- bis zur seelsorglichen Beratung. In Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanagement im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ soll das  Quartier wieder attraktiv und lebenswert gemacht werden.